Ruffians - Desert Of Tears
Pyramide, Sphinx, Pharaonenstatuen und ein Obelisk, der brennend (wie soll denn bitte ein Steinsäule in der Wüste brennen??) im Sand versinkt. Über der ganzen Szenerie dann eine enorme Ansammlung an Blitzen, so dass Marty McFly samt Delorean ihre wahre Freude und jede Menge Energie hätten um schleunigst vom Ort des Grauens (der Tränenwüste! Ja-ha!) zu verschwinden. Den ästhetischen Aspekt, sowohl was Kleidung als auch Artwork angeht, hab ich bei Heavy Metal ja noch nie verstanden, aber das muss wohl so sein. Ähnlich wie die an anderer Stelle besprochenen Riot gibt´s auch die Ruffians schon ein paar Jährchen (erster Studioaufenthalt war 1985) und man hat quasi das „Who Is Who“ des Metals im Info unter Supportshows stehen. Da tauchen Klassiker wie UFO und Alice Cooper genauso auf wie Queensryche und sogar Slayer. Wobei ich mich dann doch sehr wundere, wer der Band heute noch nen Vertrag gibt. Wenn man sich nur mal den zweiten Song „Running Blind“ vornimmt, dann regiert da musikalische Ideenlosigkeit auf breitester Front, Klischees, tausendmal gehörte Parts, E-Saiten-Geschraddel und einen Sänger, bei dem ich mich immer mal wieder frage, ob das jetzt ne Parodie sein soll, aber ich fürchte die meinen das ernst... (tj)




