Righteous Jams - Business As Usual
Righteous Jams aus Boston bestehen seit dem Jahr 2003 als ehemalige Mitglieder von Invasion, 454 Big Block und Mental sich zusammenfanden um ihre Version des Hardcore unter die Leute zu bringen. Diese Version orientiert sich stark an frühen Genre-Bands wie SSD, Bad Brains und Black Flag. Das Tempo bewegt sich meist in gemäßigten Gefilden. Die Band setzt auf rockige Grooves und markante Riffs. Hin und wieder werden gar Gitarrensolos eingestreut. Die Band geht betont cool und lässig an die Sache heran. Die Arrangements beschränken sich auf das wesentliche und verzichten auf überflüssige Schnörkeleien. Shouter Joey C´s gepresste Stimme erinnert recht stark an Freddy von Madball. Die Band klingt stilistisch recht eigenständig und hebt sich gelungen von der Masse ab. Nach nur neun Songs und einer Spielzeit von 25 Minuten ist das Ganze dann auch schon vorbei. Einige der Songs sind prinzipiell ganz cool, leider mangelt es der Band oft an der nötigen Durchschlagskraft und Energie. So fehlt „Business As Usual“ einfach der Biss und erscheint blutleer. Schade eigentlich, da hätte man sicherlich mehr draus machen können. (rg)




