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PLACEBO - Soulmates never die (DVD)

Label: Virgin  •  Genre: Alternative  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: keine  •  April 2004

Diese Disc dokumentiert auf mehr als eindrucksvolle Weise den Pariser Auftritt der Band vom Oktober letzten Jahres. Anfangs sind sie noch hinter einem Vorhang versteckt, man kann die Musiker also nur als Schatten erahnen, zusätzlich viel Stroboskop-Einsatz beim rein instrumentalen Opener. Eine riesige Projektionsfläche spannt sich über die ganze Breite der Bühne, am unteren Ende ist sie zudem mit mehreren vertikalen, bunten Neon-Röhren versehen. Diese Fläche wird über die enthaltenen 21 Songs immer wieder in andere (Licht-)Stimmungen versetzt (beim 3. Song etwa in ein organisches rot in dem auf drei Segmenten Filmsequenzen und Animationen laufen); zudem werden die fahrbaren Lichttraversen auch immer wieder als gestalterisches Element eingesetzt – es wurde also auch durchaus etwas fürs Auge geboten. Sänger Brian Molko, ganz in weiß gekleidet, macht souveräne französische Ansagen und der vierte Song „Bionic“ wird gar teilweise auf französisch gesungen! Die DVD beschränkt sich aber nicht auf die reine Dokumentation sondern nutzt auch immer wieder die filmischen Möglichkeiten des Mediums, so werden gelegentlich Bild-im-Bild-Passagen verwendet, anderes Filmmaterial kurz dazwischen geschnitten oder auch schwarz-weiße bzw. verfremdete Sequenzen verwendet. Als Zugabe gibts mit Frank Black einen Überraschungsgast auf der Bühne, der sich dann auch nicht lumpen lässt und mit der Band „Where is my mind?“ von seiner Ex-Band, den Pixies, zum Besten gibt. Zusätzlich zum Konzert ist eine knapp halbstündige Tour-Dokumentation enthalten, die die Band auch abseits der Bühne und in verschiedenen Ländern zeigt. Auf dieser Welt-Tour spielten sie 100 Auftritte vor insgesamt 1,4 Millionen Leuten, in Paris waren es „nur“ 18000! (tj)

Helldriver Magazine Diese Disc dokumentiert auf mehr als eindrucksvolle Weise den Pariser Auftritt der Band vom Oktober letzten Jahres. Anfangs sind sie noch hinter einem Vorhang versteckt, man kann die Musiker also nur als Schatten erahnen, zusätzlich viel Stroboskop-Einsatz beim rein instrumentalen

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Battle For The Sun, 2009 (tj)