One Dead Three Wounded - Paint The Town
Manchmal sind genau die Releases von denen man am wenigsten erwartet die Besten. Die Band One Dead Three Wounded sagte mir überhaupt nichts. Und außer einer Split und zwei Demos hat die Band auch noch nichts veröffentlicht, schon gar nicht in Europa. Was da aber aus den Boxen kommt klingt keineswegs wie ein Werk von Anfängern sondern ist eher ein Gewitter von einer Band die genau weiß was sie tut. Der Sound der Band ist vergleichbar mit Bands wie Darkest Hour mit etwas weniger technischen Gitarrenläufen und dafür etwas mehr Moshparts. Das Songwriting ist dabei absolut stimmig, die Songs sind abwechslungsreich, mitreißend, verfügen über Übergänge wie aus dem Lehrbuch und verfügen dabei über einen hohen Wiedererkennungswert. Mit stumpfem Metalcore hat diese Platte wenig zu tun. Melodien finden sich neben brutalen Riffattacken zu Hauf wieder. Gastgesang gibt es übrigens von ex-Turmoil Frontmann Jon Gula. Die Produktion der Platte ist absolut fett und transparent. „Paint The Town“ sollte sich jeder reinziehen der auf fetten Metalcore steht. Prima Debüt. (rg)




