The New Story - Untold Stories
Dass Italien immer wieder brauchbare Pop-Punk Bands hervor bringt haben Bands wie Vanilla Sky oder Forty Winks bereits bewiesen. The New Story sind das neueste heiße Eisen aus dem Land der Pasta und leckerer Eiscreme. Die Band bietet eingängigen Pop-Punk im Stil von oben genannten Landsleuten oder The Ataris, Midtown und Donots. Ein gewisser Jimmy Eat World Einfluss ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Ihre Hausaufgaben haben die Jungs zweifellos gemacht und so haben alle elf Songs auf der Platte Ohrwurmpotential. Kraftvolle Riffs treffen auf zucksüße Melodien und treibende Beats. Dazu gibt es passende Teenie-Herz-Schmerz Lyrik. Wirklich falsch machen The New Story dabei nichts, Songs wie „Blind“, die Halbballade „More Than Life“ oder der Opener „Streetlight“ haben alle das Zeug zum MTVIVA-Hit. Dennoch lässt mich die Platte insgesamt ziemlich kalt. Dafür geht die Band zu sehr auf Nummer sicher. So erscheint die Platte völlig gesichtslos. The New Story klingen wie tausend andere Bands vor ihnen, zwar nicht schlecht aber eben auch nicht so revolutionär gut, dass sie mich vom Hocker reißen. Eine Umbenennung in „The Old Story“ wäre daher nahe liegend. Zum Schluss beweist die Band dann noch was eigentlich eh schon immer jeder gewusst hat. „Torn“ von Natalie Imbruglia (eigentlich von Trine Rein) funktioniert auch als Punksong bestens. Gut gemacht, aber eben schon fast vorhersehbar. Pop-Punk Fanatiker können jedoch bedenkenlos zugreifen. (rg)




