Gorilla Monsoon - Damage King
Gorilla Monsoon feiern gerade ihr 5-jähriges Bandjubiläum und können auf Shows mit Größen wie The Hidden Hand und Disbelief, einen Auftritt auf dem WOA und zwei Touren zurückblicken. Lauf Bandinfo hat die Band die Liebe zu Black Sabbath zusammengeführt und das hört man auch dem neuen Machwerk „Damage King“ an. Ein sehr stimmungsvolles Intro, baut sich langsam auf und steigert sich immer mehr, bis es im ersten Song „Declaration Of Damnation“ mündet. Vielleicht ist der Opener unglücklich gewählt, denn für mich startet die Scheibe erst richtig ein paar Songs später. Dann lässt einen das Teil aber nicht mehr los. Der Gesang erinnert ein wenig an Corrosion Of Conformitiy, an manchen Stellen driftet Sänger Jack Sabbath jedoch in death-metalige Gefilde und tiefe Growls ab. Allerdings ist der Gesang zu sehr im Hintergrund und manchmal zu überladen mit Effekten – insbesondere die 70er Jahre-Robotereffekte im ersten Song nerven echt!! Zum Glück verzichtet die Band auf ähnliche Experimente auf dem Rest der Scheibe. Gorilla Monsoon lassen ihren Songs viel Raum sich zu entfalten, haben ein Händchen für Spannungsbögen und gefühlvolle Arrangements. Die Produktion klingt schön roh und rotzig aber trotzdem transparent. Fette Gitarren und Cooler Basssound. Auf Dauer klingen manche der Songs zu gleichförmig und haben zu wenig Wiedererkennungswert für meinen Geschmack. Jedoch stechen eine Reihe Songs wie „Final Salvation“, „Downsong“ oder das 7_minuten-Monstrum „Heavier than Europe“ deutlich hervor und sind echte Hits. Gerade der Gesang bei Downsong ist göttlich und das Ende von „Heavier than Europe“ ist echt hörenswert. Artwork gefällt ebenso. Alles in allem ein hörenswertes Debüt einer jungen Band mit viel Potential. (jr)




