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Sengaia - Maelstrom EP

Label: Garden Of Exile  •  Genre: Metal/Hardcore/Fusion  •  Wertung:7 / 7

User-Wertung: keine  •  Oktober 2005

Sengaia ist eine von den „neuen“ Metal-Bands, die technisch ungeheuer fit sind und in Sachen Songwriting bis ans Limit gehen können. Auf der Maelstrom EP tummeln sich fünf gemeine Songungeheuer, die alle zwischen vier und fünf Minuten lang sind und bis zum Anschlag voll gestopft mit verschiedensten Riffs und Melodien, die durch heftigste Tempo- beziehungsweise Rhythmuswechsel aneinandergereiht werden. Stilistisch findet so ziemlich alles Verwendung…von Death Metal, über Grind- und Hardcore bis hin zu Jazz und Fusion. Einflüsse von The Dillinger Escape Plan oder Candiria sind dabei nicht von der Hand zu weisen; allerdings haben Sengaia einen eigenen, unverwechselbaren Sound, der nicht zuletzt Sänger Eric Kalsbeek anzurechnen ist. Der Frontmann des niederländischen Quintetts liefert generell einen sehr guten Job ab und beweist von Song zu Song aufs Neue seine schier unbegrenzten stimmlichen Fähigkeiten. Das Hauptmerkmal der Jungs aus Tilburg ist aber ihre unglaubliche Brutalität. „Phi“ zum Beispiel, vereint bestimmt zehn verschiedene Riffs der brachialsten Sorte in sich, und ist mehr eine Abrissbirne, als ein Song. Aber auch jeder andere Mosh-Part des Albums hat das Potential die Nacken der ahnungslosen Hörer zu brechen, wobei die Jazz-Elemente, wie bei „Hydra Guillotine“ wenigstens stellenweise für dringend benötigte Verschnaufpausen im ansonsten tobenden Metal-Gewitter sorgen. Die Maelstrom EP hat bei mir voll eingeschlagen, denn die Jungs von Sengaia treffen in meinen Ohren genau die richtige Mischung aus Aggro-Kick-Ass-Music und ruhigeren Sachen, die Anleihen von anderen Stilrichtungen mit einfliesen lassen. Dazu verpacken sie das ganze noch in sehr anspruchsvolle Songs der Extraklasse. Da fällt mir auch nix mehr ein…Bestnote! (cj)

Helldriver Magazine Sengaia ist eine von den „neuen“ Metal-Bands, die technisch ungeheuer fit sind und in Sachen Songwriting bis ans Limit gehen können. Auf der Maelstrom EP tummeln sich fünf gemeine Songungeheuer, die alle zwischen vier und fünf Minuten lang sind und

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