Noizsquad - Amok
Bei Noizsquad aus dem Ruhrpott, haben sich einige Leute zusammengefunden um teilweise metallischen Old-School Hardcore jenseits irgendwelcher Trends zu zocken. Alle Bandmitglieder waren vorher schon in anderen Bands aktiv, in denen sie bei Live-Shows unter anderem die größten NYHC-Bands überhaupt, wie beispielsweise Madball, S.O.I.A. oder Cro-Mags supportet haben. Älteres Material eben genannter Bands scheint Noizsquad maßgeblich mitbeeinflusst zu haben. Ihre Debüt und acht Songs umfassende, jedoch nur 15-Minuten dauernde Scheibe „Amok“ wurde im KS-Studio in Bottrop aufgenommen und bekam dort einen ordentlichen Sound verpasst. Um jedoch richtig zu zünden, hätten die Songs mehr Ecken und Kanten vertragen können, die ihnen einen größeren Wiedererkennungswert ermöglicht hätten. Vor allen der Gesang hätte variabler und ausdruckskräftiger sein müssen, denn er wirkt zu schnell monoton. Tempomässig bewegt man sich größtenteils im Mid- bis Up-Tempobereich. Nur vereinzelt finden sich langsamere, schleppende Parts, die sich aber gut in die Songlandschaft einfügen. Die Songs sind nicht schlecht, knallen aber nicht genug, um bei der Masse an Bands hervorzustechen. Für Die-Hard Fans von Old-School Hardcore, Prägung New Yorker Schule, ist „Amok“ auf jeden Fall Wert mal angecheckt zu werden. (mo)




