Heartbreak Engines - Love Murder Blues
Achtung, jetzt wird schwitzig. Das Debüt der Heartbreak Engines hatte mir vor zwei Jahren als es erschien nicht sonderlich zugesagt. Mit der neuen Platte macht die Band jedoch einiges an Boden gut. Stilistisch geht es nach wie vor in dieselbe Richtung. Punk, Rock´n Roll und Rockabilly wird in einen Topf geworfen, zweimal rein gespuckt und kräftig umgerührt. Der Kontrabass besorgt schweißtreibenden Groove und der charismatische Sänger sorgt mit seinem Gesang für Misfits-Flair. Seit dem Debüt hat die Band gelernt wie coole Songs mit markanten Melodien und Sing-alongs geschrieben werden, was sie auf diesem Album eindrucksvoll beweisen. Trotz der hohen Eingängigkeit wird nicht vergessen für den richtigen Druck zu sorgen und dabei noch immer rotzig rüber zu klingen. Neben einigen sehr starken Songs hat sich unter den insgesamt elf Tracks dann aber doch der eine oder andere Eingeschlichen der dieses hohe Niveau nicht ganz halten kann. Aber Schwamm drüber, von wirklich schlechten Track kann keine Rede sein. Die Heartbreak Engines gefallen mir inzwischen richtig gut und seien Genrefreunden wärmstens an Herz gelegt. (rg)




