Contradiction - The Voice Of Hatred
Nach langjähriger Absenz melden sich die deutschen Trasher von CONTRADICTION mit einem neuen Album zurück. Mit erstaunlich modernem Sound und ebenso frischem Material könnte es dem Quartett gelingen an alte Erfolge anzuknüpfen. Bohrende Stakkato-Riffs, walzende Mosh-Bretter und beinahe explodierende Schlagzeug-Beats charakterisieren die 11 Songs auf The Voive Of Hatred. Die Kombination aus Old-School-Trash und Metalcore-Elementen verleiht der Platte eine gewisse Spritzigkeit. Oliver Lux, der Mann am Mikro, verfügt über ein gewaltiges, äußerst aggressives Organ mit dem er die passende lyrische Begleitung zu diesem 46-minütigen Mosh-Inferno beisteuert. Allerdings gelingt es trotz einiger ruhiger Momente und der teils vorzüglich zelebrierten Tempowechsel nicht, die Spannung über die gesamte Spielzeit aufrechterhalten. Mit dem Titelsong und dem Riff-Ungetüm Nation Of Fear haben allerdings zwei wirklich geile Stücke ihren Platz auf diesem Album gefunden. The Voice Of Hatred ist somit ein recht gut gelungener Brückenschlag zwischen alter und neuer Schule. (cj)




