Dead For Seven Weeks / Time Has Come - Baptized By Blood Split
Die erste Veröffentlichung von Fear The Reaper ist nichts für sanfte Gemüter. Sowohl DEAD FOR SEVEN WEEKS, als auch TIME HAS COME haben sich dem düsteren Metal-Genre verschrieben, klingen aber dennoch völlig unterschiedlich. Die Sieben-Wochen-Toten bieten melodischen, episch angehauchten Deathmetal, der sich teils träge, teils treibend in drei relativ klar strukturierten Songs plus Intro manifestiert. Deutlich sind die True-Metal-Einflüsse herauszuhören, die in Kontrast zum heiseren Geschrei des Shouters stehen. TIME HAS COME verzichten auf eine Einleitung und schlagen gleich mit voller Gewalt zu. Sehr brutal und ohne Kompromisse wurden hier mit Hilfe von chaotischen Riffs und wildem Songwriting fünf ziemlich schwer verdauliche Monster-Stücke konstruiert. Mit schierer Energie, unglaublicher Härte und einer Vorliebe für Überraschungseffekte wird der Hörer schlichtweg platt gemacht. Beides sind gute Bands, die ihr Handwerk verstehen. Für meinen Geschmack sind DEAD FOR SEVEN DAYS aber etwas träge und im Vergleich zu ihren Split-Partnern eher unspektakulär. TIME HAS COME sind dagegen das pure Chaos und gefallen mir sehr gut; auf Dauer sind die Jungs aber richtig anstrengend. (cj)




