Greed - One of Seven
Die deutschen Greed, nicht zu verwechseln mit Creed, vermischen kernigen "Mosh-it-up" Thrash wie man ihn von frühen Machine Head oder Pantera kennt mit New-Metal Elementen. Das daraus resultierende Gebräu kann getrost als explosiv bezeichnet werden. Die Band knüppelt sich souverän durch 13 Songs, die sowohl mit flotten Doublebass Gewittern als auch treibenden Grooves aufwarten und stellenweise an Slipknot erinnern. Der Gesang pendelt dabei zwischen aggressivem Shouting, Death-Growls und ansatzweise melodischem Gesang. Die Band gibt sich hörbar Mühe das beste aus sich heraus zu holen, dies reicht leider nicht immer um zu überzeugen. Auf der Platte befinden sich durchaus ein paar Songs mit griffigen Rhythmuswechseln und fetten Moshparts, leider sind diese oft auch sehr vorhersehbar und etwas stumpf. Die typischen Aggro-Lyrics langweilen ebenfalls. Bei dem Song "Using Your Gift" steuert Hate Squad Sänger Burkhard einige Growls bei. Die Produktion ist sehr fett und bietet keinen Grund zum meckern. Auch sonst ist die Platte alles andere als schlecht, aber aufgrund genannter Mängel eben nur zweite Liga. (rg)




