Dead Meadow - Feathers
“Let´s do the Timewarp again!“ Mit dieser CD wäre Marty McFly locker auch ohne Doc Brown und seinen Fluxkompensator ruckzuck ein paar Jahrzehnte zurückkatapultiert worden. Man wähnt sich in einem siffigen Keller-Club auf dessen Bühne sich gerade vier Bengel mit Retroinstrumenten inklusive einer riesigen Bassdrum um eine gelungene Mischung aus Black Sabbath und Jimi Hendrix inklusive ausgedehnten Gitarrensoli verdient machen, die sie mit melancholischen Blues-Parts garnieren. Die Luft ist dick mit süsslich-kräuterartigem Rauch verhangen und die Leute wiegen sich hin und her zu den oft hypnotisch-chilligen Passagen. Komischerweise erscheint die erste EP der Band aber erst zur Jahrtausendwende! Spaß beiseite, klingt wirklich alles sehr authentisch, was die vier Herren aus Washington DC uns mit ihrem aktuellen Album servieren. Plätschert aber über die Albumdistanz etwas am Ohr vorbei, bleibt wenig hängen. Wer bei den März-Shows von ... and you will know us by the Trail of Dead war, hat sich live unter Umständen ein anderes Bild machen können. (tj)




