Dead Even - Of Constant Rotation
Dead Even sind eine noch recht junge Band aus Cleveland und bestehen seit knapp zwei Jahren. In dieser relativ kurzen Zeit hat es die Band geschafft eine solide Fanbasis in ihrer Heimat aufzubauen. Ihr erstes Demo verkaufte sich immerhin 1000 mal und man war auf Tour mit Integrity. Jetzt erscheint ihre Debüt EP in Deutschland. Was darauf jedoch zu hören ist haut mich nicht gerade vom Hocker. Geboten wird ziemlich stumpfer Hardcore der Marke Integrity oder Throwdown. Die stumpfen Moshparts sind dabei noch die coolsten Momente der EP. Immer wieder versucht die Band für Abwechslung zu sorgen indem sie metallische Gitarrenleads, flotte Grindparts oder chaotische Gitarren der Marke Dillinger Escape Plan einzubauen. Dies geht meistens ordentlich nach hinten los und klingt völlig fehl am Platz. Dazu gibt es recht inspirationsloses Gebrüll vom Frontmann. Ihre starken Momente hat die Band aber dennoch, hier und da haben sich Moshparts eingeschlichen die wirklich cool sind. Einen Moment später begeht die Band aber dann aber verheerende Fehler im Timing anhand deren man nur den Kopf schütteln kann. Der letzte Sargnagel in der Wertung ist die schlechte Produktion knapp über Proberaumniveau. Schade, irgendwie wirkte das schöne Artwork viel versprechend. Als Bonus gibt es eine dann doch überraschend coole Coverversion des Guns´n Roses Songs „You Could Be Mine“. Auf Dauerrotation schafft es die Platte in meinem Player aber dennoch nicht. (rg)




