WHILE HEAVEN WEPT - Of Empires Forlorn
„Doom fickt gut!“ – oder wie war das? Egal, Doom war seit jeher eher was für eine kleine, aber feine und eingeschworenen Fangemeinde. Die ganz großen Bands gab es lange Zeit nicht mehr und haben sich eigentlich alle erst vor kurzem wieder zusammen getan, wobei der Fan sich wohl fragt, ob er sich auf die neuen Alben von Candlemass und Trouble nun freuen soll, oder ob die Helden damit am eigenen Thron sägen (die Re-Union von St. Vitus war wohl nur ne einmalige Sache fürs WFF 2003). While Heaven Wept bieten mit den sieben Songs von „Of Empires Forlorn“ nichts Überraschendes, enttäuschen aber auch keinesfalls. Hier wird ordentlich schleppend gerifft, meist hoch und gelegentlich unerträglich hoch gesungen und das ganze wird durch atmosphärische Keyboard-Parts eingerahmt. Am besten gefällt mir der vierte Song „In Aeternum“, denn über die mehr als sieben Minuten des Songs bricht die Band auch mal aus dem eigentlichen Doom-Rahmen aus und legt ein paar Zacken Geschwindigkeit zu, die Gitarre rückt mehr in den Vordergrund und auch der Schlagzeuger lässt mehr von sich hören. Von Fans für Fans, wer Doom nicht schätz für den gibt’s zum Ausstieg noch mal nen Kalauer: Doom gelaufen! (tj)




