The Wonder Years - The Greatest Generation
The Wonder Years aus Philadelphia präsentieren uns nach ihrem letzten Album von 2011 „I've Given You All and Now I'm Nothing“ ihren neuesten Streich. Musikalisch ist das meiste beim Alten geblieben. Wie schon auf dem Vorgänger wird zugänglicher Pop-Punk geboten. Dieser hebt sich musikalisch nicht wesentlich von dem ab, was unzählige Genrekollegen machen: Die Songs spielen sich im mittleren Tempobereich ab, warten mit einfachen Melodien, eingängigen Hooks und hymnenhaften Refrains auf. Dazu gibt es viele Background-Chöre, die mit „Ahhhs“ und „Ohhhs“ den melodischen Gesang des Frontmanns unterstützen. The Wonder Years erfinden hier nichts neu. Konnte der Vorgänger noch im Bereich Tiefgang Punkte sammeln, klingen die neuen Songs wieder deutlich stärker nach durchschnittlicher Standardkost. Im Grunde macht die Band nichts wesentliches falsch, schafft es aber dennoch nicht, sich über den Durchschnitt zu heben. Dafür sind die Songs einfach zu gewöhnlich und austauschbar. Trotzdem ist „The Greatest Generation“ ein durchaus brauchbarer Soundtrack für den Frühling. Wenn auch gesagt sein muss, dass er den Hörer vermutlich nur ein paar Wochen begleiten und dann auch wieder in Vergessenheit geraten wird. (rg)




