Bleed From Within - Empire
Nicht einmal ein Jahr nach ihrem Debüt „Humanity“ lassen die 5 Glasgower „Bleed From Within“ ihren Nachfolger „Empire“ auf die Menschheit los. Hörte sich beim Erstling noch vieles mehr oder weniger gut eins zu eins nach einem The Black Dahlia Murder Klon an, so versuchen sie es mit „Empire“ auf ein Neues. Was soll ich sagen, es ist nicht das Schlechteste was hier aus den Boxen tönt. Krachen lassen es die Jungs, keine Frage, so wird zwischen Core, teilweise Schwarzmetal und Thrash mit fetten Breakdows und Doublebass Gewitter hin und her gewechselt. Gutes Gitarrenriffing und auch mal melodische Zwischenspiele zeugen von ihrer Instrumententauglichkeit und Weiterentwicklung. Ist der erste Song „This Is Our Legacy“ noch nicht ganz so aufregend aber guter Extrem Metalcore, so ist der zweite „The Novelist“ ein superb gelungenes Stück Musik. Es startet mit einem kurzen, melodischen Gitarren-Intro, dass sich durch den durchweg abwechslungsreichen im Midtempo gehaltenen Song zieht. Hier hört man auf jeden fall ein Stück Weiterentwicklung und er zählt sicher zu den Highlights dieser Scheibe. „Emperor“ startet mit Highspeed um mit einigen Breakdows und einem kurzem Zwischenspiel abzubremsen, damit zum Ende hin wieder Gas gegeben werden darf. Ein kurzes Solo zum Schluss rundet diesen sehr interessanten Song ab. Ebenfalls Anspieltipp und Highlight! Die restlichen Lieder brauchen zwar etwas länger, aber auch bei denen wird man von dem ein oder anderen nach mehrmaligen Anhören sicher nicht enttäuscht werden. Alles in allem sind die Stücke sicher ein Schritt in die richtige Richtung, denn man hört auf jeden Fall eine Verbesserung in allen Bereichen. Die Produktion ist um einiges besser, aber auch das Songwriting wirkt eingängiger und selbständiger als beim Debüt. Diese Platte sollte jeder, der auf Extrem Metalcore bzw. Deathcore steht, antesten und sich ein eigenes Bild machen.(jh)




