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Supercharger - Handgrenade Blues

Label: VME  •  VÖ-Datum: 12.03.2010 •  Genre: Rock´n Roll  •  Wertung:3 / 7

User-Wertung: keine  •  Februar 2010

Dänemark war in der Vergangenheit immer wieder gut für originelle Bands. Supercharger sind die neueste Truppe aus dem nördlichen Nachbarland, die sich anschicken auch hier von sich reden zu machen. Die Jungs liefern hochenergetischen Rock´n Roll mit latenter Metal Kante ab. Die Band macht von Beginn an ordentlich Druck und lässt nichts anbrennen. Mit bratzenden Gitarren, Hammond Orgel und einem Frontmann, der quäken kann wie ein junger Brain Johnson aber auch betont coole, von Whiskey geschwängerte, Vocals im Repertoire hat. Handgrenade Blues ist ohne Zweifel explosiv und die kräftige Produktion von Tue Madsen tut ihr übriges. Supercharger verbuchen also einiges auf der Haben Seite. Dennoch fehlt dem Album das gewisse Etwas um voll überzeugen zu können. Die Songs lassen mich trotz des hohen Energielevels ziemlich kalt. Das liegt sicherlich zum Einen an der Vorhersehbarkeit, zum Anderen aber, dass den Songs einfach jeglicher Charme und Charisma fehlt. Dazu kommt, dass es um die Eingängigkeit der Tracks nicht allzu gut bestellt ist. Die Songs sind genauso schnell wieder aus dem Ohr raus wie sie drin sind. Keine Melodien oder Refrains vermögen wirklich zu packen. Somit gibt es sicherlich Punkte für die Energie und die authentische Darbietung, das reicht aber nicht für ein überzeugendes Resultat. Was ist los Dänemark? (rg)

2010-03-12 Helldriver Magazine Dänemark war in der Vergangenheit immer wieder gut für originelle Bands. Supercharger sind die neueste Truppe aus dem nördlichen Nachbarland, die sich anschicken auch hier von sich reden zu machen. Die Jungs liefern hochenergetischen Rock´n Roll mit latenter Metal Kante

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Handgrenade Blues, 2010 (jb)
Review: That´s How We Roll, 2011 (rg)