Bloodwork - The Final End Principle
Mit ihrem Demo waren die Paderborner beim Metal Hammer damals direkt "Demo des Monats". Beim letztjährigen Nachwuchswettbewerb des Summer Breeze Festivals mussten sie sich noch hinter den Siegern Fuck Your Shadow From Behind mit dem zweiten Platz begnügen; jetzt sind es aber sie, die mit einer offiziellen Veröffentlichung die Nase vorne haben. Was beim Konzert gar nicht so vordergründig ist, weil die Herren wirklich eine sehr gute Liveband sind, wird einem hier permanent unter die Nase gerieben: Die fünf Deutschen sind offensichtlich große Soilwork-Fans - was die nicht ganz unähnliche Namensgebung ja schon nahe legt. Das Problem bei der totalen Orientierung an einer andere Band ist, dass man sich dann in der Folge auch an ihr messen lassen muss, das wissen ähnlich agierende Kollegen wie Ektomorf nur zu gut. Und Fakt ist nun mal, dass Bloodwork weder über einen charismatischen und erfahrenen Fronter vom Format eines Speed, der eben auch mal einen nicht gar so starken Song mit entsprechenden Akzenten noch auf einen guten Weg bringen kann, noch über einen derart versierten Songwriter wie Peter Wichers verfügen. Bim direkten Vergleich hat das Original also die Nase vorn. Bei einem Debüt mag man derart fehlende Identität noch verzeihen, mit der nächsten Veröffentlichung sollte aber etwas mehr Charakter gezeigt werden. Potential hat die Band auf jeden Fall, davon kann man sich dieser Tage bei der anstehenden Tour zusammen mit Hatesphere überzeugen! (tj)




