Bloodwork - Zero
Die Paderborner sind mit ihrem Sound zwischen (Melodic) Death Metal und Metalcore sind bereits seit 2006 aktiv und können schon auf so einiges verweisen. Zum einen ist „Zero“ bereits der dritte Longplayer, zum anderen haben sie schon mit diversen namhaften Bands die Bühne geteilt und es auch auf einige größere Festivals geschafft. Dreh- und Angelpunkt des Quintetts ist Nikko Schaffranek. Der bedient nicht nur die Gitarre und steuert Gesang bei, er ist zudem fürs komplette Songwriting und die Texte auf „Zero“ verantwortlich und hat das Album sogar im Alleingang produziert, gemischt und gemastert. Wow. Nächstes Mal macht er wahrscheinlich auch noch das Artwork selbst – das hat aber dieses Mal noch Sebastian Jerke gemacht, und zwar sehr gut. Trotz der starken Produktion und dem gelungen Songwriting ist die Menge an ähnlich agierenden Acts einfach zu groß, zu oft hat man das Wechselspiel aus Growls und Klargesang schon gehört, als das das – trotz kompetenter Durchführung durch den neuen Sänger Michael Torka – noch zu Ekstase führen kann. Tracks wie „Roaming The Void“, das weit hinten auf dem Album platzierten „Abandoned“ oder das hitverdächtige, an vorletzter Stelle fast schon als verschwendet zu bezeichnende, „The First Stone“ stechen aus der Masse heraus, unterm Strich bleibt aber trotzdem nur ein ordentlicher Gesamteindruck. (tj)




