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In This Moment - The Dream

Label: Century Media  •  Genre: Pop-Metal  •  Wertung:7 / 7

User-Wertung: keine  •  Oktober 2008

Das Debüt von In This Moment aus dem letzten Jahr war sicherlich nicht die aufregendste Platte des Jahres, aber dennoch ein sehr solides Debüt. In Europa wurde die Platte eher am Rande notiert, in den Staaten jedoch konnte die Band deutlich größere Erfolge feiern. Mit ihrem Mix aus modernem Metal und poppigen Melodien, der unerwarteter Weise kein bisschen konstruiert wirkte, traf die Band die Zielgruppe irgendwo zwischen Evanescence und Walls Of Jericho. Natürlich trug auch die überaus hübsche Frontfrau Maria nicht nur musikalisch ihren Teil dazu bei. Jetzt erscheint das zweite Album von In This Moment. Dieses dürfte die Truppe endgültig zum Durchbruch verhelfen. Wenn sicherlich auch auf Kosten einiger Fans des Debüts. Die heftigen Momente, insbesondere die geschrienen Vocals, wurden nahezu komplett über Bord geworfen. Auch wirklich kantige Gitarrenarbeit hört man kaum noch. Stattdessen wird sehr massentauglicher, glatt gebügelter Chart-Metal geboten. Das Album ist von der ersten bis zur letzten Minute auf Erfolg ausgelegt. Kommerzieller geht kaum. Trotzdem kann keine Rede von Seelenlosigkeit sein. Der Band gelingt das Kunststück, einen eingängigen Hit nach dem anderen abzufeuern und dennoch ein glaubhaftes Maß an Tiefgang beizubehalten. So wirken die Songs zu keiner Zeit hohl oder gekünstelt. Der Gesang von Maria ist charismatischer denn je. Den Melodien und Refrains kann man sich nur sehr schwer entziehen. Nach nur wenigen Durchläufen hat man gleich mehrere Ohrwürmer. Ob in flotteren Nummern mit lauten Gitarren oder auch in einfühlsamen Balladen, die Band schafft es immer wieder zu punkten. Die Platte läuft bei mir jetzt schon seit einiger Zeit auf Dauerrotation, und das obwohl dieser Chick-Metal normalerweise überhaupt nicht mein Ding ist. Mich hat die Band überzeugt. Wenn dieses Album einschlägt wie eine Bombe, dann zu 100% verdient. (rg)

Helldriver Magazine Das Debüt von In This Moment aus dem letzten Jahr war sicherlich nicht die aufregendste Platte des Jahres, aber dennoch ein sehr solides Debüt. In Europa wurde die Platte eher am Rande notiert, in den Staaten jedoch konnte die Band

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Beautiful Tragedy, 2007 (rg)
Review: A Star –Crossed Wasteland, 2010 (rg)
Review: Blood, 2012 (rg)