Headshot - As Above, So Below
Huch, von den Braunschweigern hab ich ja ewig nichts mehr gehört. Ich hatte tatsächlich gedacht, dass es die wohl gar nicht mehr geben würde. Aber weit gefehlt, denn mit "As Above, So Below" geben sie mal ordentlich Lebenszeichen. Leider hat sich seit dem letzten Kontakt vor mehreren Jahren aber auch nicht viel getan im Lager der Band. Nach wie vor hängt man den Hochzeiten des Thrash und der Bay Area nach und so klingt das Album vom Opener "Isolation" bis zum abschließenden "We Disintegrate" wie eine Verbeugung vor den Helden dieser Zeit, Metallica, Forbidden, Testament und auch die deutschen Kreator lassen hier eigentlich permanent grüßen. Mag sein, dass sie mit dem Sound dieser Tage wieder offene Türen eintreten, denn es sprießen ja an allen Ecken Old School-Thrash Combos aus dem Boden, ich finds in der Summe eher langweilig. Es ist keinesfalls schlecht gemacht, das Gitarrenduo Dannenberg/Osterloh schüttelt sich ein paar dolle Riffs aus den Ärmeln, der Sound hat Wumms und wenn Andi Bruer nicht gerade sein schreckliches Vibrato reinhaut, gibts auch gesanglich nix zu meckern. Trotzdem hat man das alles schon zu oft gehört und die Thrashwelt wartet in diesem Jahr an sich eh nur auf die neue Metallica. Klingt ignorant, ist aber so! (tj)




