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Paradise Lost - The Anatomy Of Melancholy (Do-CD)

Label: Century Media  •  Genre: Gothic  •  Wertung:5,5 / 7

User-Wertung: keine  •  Juni 2008

Zum 20jährigen Jubiläum der Briten gibts erstmals ein Livealbum. Kenner und auch Fans der Band verwundert es nicht wirklich, dass sich die Band damit so viel Zeit gelassen hat, denn auch wenn die Band live meistens ein Vergnügen ist, Sänger Nick Holmes ist wahrlich nicht der größte Sänger vor dem Herrn. Charmant ist, dass man das auch auf den beiden CDs deutlich hört, es wurde also im Nachhinein nicht allzu viel geschönt. Ansonsten ist das Hören dieser 20 Tracks (plus Intro) ein echtes Vergnügen, zeigt es doch das Schaffen und Können dieser genrebildenden Formation aufs allerfeinste. Selbstbewusst starten sie ihr Set nach dem Intro mit der Hitsingle "The Enemy" ihres aktuellen Albums "In Requiem". In der Folge spannen sie den Bogen über fast alle Veröffentlichungen der langen Bandgeschichte, das Death Metal-lastige Debut bleibt allerdings außen vor, wobei das durchaus kontrovers diskutierte und stark an Depeche Mode angelehnte "Host"-Album glücklicherweise nicht übergangen wird, sondern mit "So Much Is Lost" vertreten ist. Wobei sie vom Zweitwerk "Gothic" endlich mal wieder gleich zwei Songs im Set haben, nämlich "Eternal" und den Titeltrack (sogar inklusive Frauengesang!). Mit "Sweetness" haben sie sogar eine richtige Überraschung auf der Setlist, denn der kommt nicht mal von einem Album, sondern von der 94er "Seals The Sense"-EP. Sehr cool natürlich auch immer die schwarzhumorigen Ansagen von Mr. Holmes am Mikro, z.B.: "OK, ich weiss, dass Ihr Euch bewusst seid, dass das für eine DVD gefilmt wird, also seid doch bitte so höflich und tut wenigstens so, als ob Ihr Spaß hättet - auch wenn Ihr keinen habt!". Die DVD-Version enthält zusätzlich zum Konzert noch Interviews mit allen Bandmitgliedern, ein paar Statements der Londoner Fans nach der Show, eine 30minütige Dokumentation von der letzten Tour und das Video zu "The Enemy". (tj)

Helldriver Magazine Zum 20jährigen Jubiläum der Briten gibts erstmals ein Livealbum. Kenner und auch Fans der Band verwundert es nicht wirklich, dass sich die Band damit so viel Zeit gelassen hat, denn auch wenn die Band live meistens ein Vergnügen ist, Sänger

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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