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Thinner - Say It!

Label: Midsummer Record  •  VÖ-Datum: 29.03.2013 •  Genre: Hardcore Punk  •  Wertung:4 / 7

User-Wertung: keine  •  August 2013

Dass die drei Protagonisten von Thinner allesamt keine Anfänger sind, merkt man ihrem ersten Album „Say it!“ deutlich an. Die Spielfreude, mit der die Herrschaften ihre fünfzehn Songs in knapp 24 Minuten herunterrotzen, springt unmittelbar auf den Hörer über und sorgt für eine Menge Hummeln im Hintern. Wer Insted, Black Flag oder Dag Nasty noch im Ohr hat, kann sich ein ungefähres Bild von der Musik der drei Hauptstädter machen. Abgesehen von einigen kurzen Ausflügen in jazzig-bluesige Bereiche, wird hier reinrassiger Hardcore Punk mit ordentlicher Melodiekante serviert. Dazu gesellt sich standesgemäß ein angepisster Shouter, der für eine angemessene Prise Salz in der Suppe sorgt. Ein kurzer Blick auf die Biografie der Bandmitglieder zeigt außerdem, dass Thinner nicht erst seit gestern in der Szene unterwegs sind, vielmehr ist man mit Hardcore, Punkrock, Skateboards und einem gewissen Antikonformismus groß geworden. Diese Authentizität zieht sich durch die Bandgeschichte wie ein roter Faden und macht natürlich auch vor den Kompositionen und insbesondere den Texten nicht Halt. Sympathischer kann man eigentlich gar nicht rüberkommen. Also alles eitel Sonnenschein? Leider nicht, denn wenn man die Songs einige Male gehört hat, fällt zwangsläufig ein recht simples Schema auf, das sich in beinahe jedem Song wiederholt. Dadurch wird die ganze Angelegenheit ziemlich vorhersehbar und verliert etliches von ihrem Charme. So sehr mich die Platte auch anfangs begeistert hat, muss ich leider sagen, dass sie mir nach einigen Durchläufen zunehmend auf den Zeiger geht. Allerdings hoffe ich, dass uns eine so charismatische und authentische Band wie Thinner erhalten bleibt und zukünftig in Sachen Songwriting vielleicht noch einige Schritte vorwärts kommt… (cj)

2013-08-17 Helldriver Magazine Dass die drei Protagonisten von Thinner allesamt keine Anfänger sind, merkt man ihrem ersten Album „Say it!“ deutlich an. Die Spielfreude, mit der die Herrschaften ihre fünfzehn Songs in knapp 24 Minuten herunterrotzen, springt unmittelbar auf den Hörer über und

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