ASG - Blood Drive
ASG aus Nordkalifornien veröffentlichen mit „Blood Drive“ bereits ihr viertes Album. Es wurde von Matt Hyde (Slayer, Fu Manchu) produziert und ist das Debüt der Band für Relapse. Auf dem Label sind sie mit Kollegen von Baroness und frühen Mastodon in bester Gesellschaft. Geboten wird Stoner-Rock, der irgendwo zwischen den Stühlen von Torche und Queens Of The Stone Age sitzt, aber ebenso mit den oben genannten eher progressiven Kapellen flirtet. Da wabern schwere Riffwände vor sich hin, die jedoch immer wieder von Gitarrenmelodien durchbrochen werden. Die Stimme von Frontmann Jason Shi passt perfekt und verleiht den Songs ihr hohes Maß an Eingängigkeit. Vor allem Songs wie der Titeltrack haben das Potenzial, auch im Langzeitgedächtnis des Hörers hängen zu bleiben. Die Songs spielen sich meist im unteren Tempobereich ab und basieren auf wenigen aber effektiven Grundriffs. Dabei gibt es immer wieder echte Höhepunkte, über alle zwölf Songs gesehen schafft es die Band aber nicht, sich interessant zu halten. Hier und da hätte etwas mehr Abwechslung nicht geschadet. Songs wie „Castlestorm“, der eine deutlich härtere Schiene fährt, oder das ruhige „Blues For Bama“ helfen hier zwar etwas, doch die Band fällt zu schnell wieder in vorhersehbare Muster zurück. So haben wir unterm Strich ein sehr solides Stoner-Rock Album vorliegen, das durch coole Riffs und charismatischen Gesang besticht, aber leider auch kein absolutes Genrehighlight ist. (rg)




