Guns Of Moropolis - Heavy Metal Killed Your Mama
Überraschend schnell gibt’s wieder Metalbilly(mit dem affigen Begriff hab ich mich immer noch nicht angefreundet!)-Nachschlag von Guns Of Moropolis. Nicht einmal zwei Jahre haben sie sich für ihr zweites Album Zeit genommen und das ist auch so ein bisschen das Problem. Zu einer Neudefinition oder auch nur Erweiterung des 2011 mit „In Dynamite We Trust“ abgesteckten Terrains hat es, wohl auch in Anbetracht der knappen Zeit, nicht gelangt. Und so tuckern sie mit dem Dutzend neuer, schmissiger und grooviger Songs weiter im Fahrwasser des dänischen Supertankers Volbeat. Die Rechnung geht aber auch erneut auf, das Material ist eingängig gehalten, zielt auf die Beine und versucht auch immer, dem Hörer einen Wurm in den Gehörgang zu pflanzen. Über die gesamten zwölf Songs fällt aber dann schon ins Gewicht, dass hier jedes Häppchen annähernd mit den gleichen Zutaten zubereitet wird. Lobend, weil dann doch überraschend, soll hier jedoch auf jeden Fall das abschließende, mit ordentlich Western-Charme versehene, Akustikstück „Nunc Est Bibendum“ erwähnt werden. Da hatte ich aufgrund des Titels ja schon fast was Albernes befürchtet, es ist aber einfach ein cooler Akustiktrack mit sonorem Sprechgesang und hätte auch auf 'nem The Bosshoss-Album sein können. Die Guns sind mit ihrem neuen Langeisen ab April auch fleißig unterwegs, siehe Homepage. (tj)




