The Virginmarys - King Of Conflict
The Virginmarys aus der Nähe von Manchester veröffentlichen mit „King Of Conflict“ ihr Debüt. Die Band fusioniert Einflüsse aus Grunge, Punk und Rock´n Roll zu einem spannenden Soundmix. Dieser ist einerseits recht rau und kantig, andererseits aber auch sehr eingängig und melodisch. Die Band hat ein gutes Feeling für Songs, die sowohl kompakt und auf den Punkt gespielt sind als auch Raum bieten für opulente Soli oder verschrobene Arrangements. „King Of Conflict“ klingt nie zahm oder angepasst, ist aber dennoch recht zugänglich. Obwohl The Virginmarys nicht so klingen, versprühen sie doch eine ähnliche Aura wie Biffy Clyro. Die Platte ist sehr vielfältig, jeder Song hat seinen eigenen Charme: ob der eröffnende Hit „Dead Man´s Shoes“, der opulente Rocker „Portrait Of Red“ oder das eher getragene „Bang Bang Bang“. Die Band wiederholt sich kaum und liefert ein schlüssiges Ganzes ab. Das Album ist ein typischer Grower, der schon beim ersten Durchlauf Interesse weckt, aber erst nach einigen Durchläufen seine ganze Pracht entfaltet. The Virginmarys haben auf jeden Fall das Zeug dazu, der nächste große Rock Export der britischen Insel zu werden. Coole Sache. (rg)




