Abraham - The Serpent, The Prophet & The Whore
Abraham konnten bereits im letzten Jahr mit ihrem Debüt “An Eye On The Universe†für Aufmerksamkeit sorgen. Jetzt legen die Schweizer mit einem neuen Album nach. Stilistisch hat sich nicht viel getan im Reich von Abraham. Die Band zimmert mit tonnenschweren Riffs massive Gitarrenwände hoch, deren Fundament allerdings in wabernder Lava steht. Die Songs sind ständig in Bewegung, mal träge in Slow-Motion, mal in turbulenten Stromschnellen mit reichlich Strudeln. Es passiert recht viel in den Songs, weshalb die Platte auch keinesfalls leicht zu verdauen ist. Die Songs sind für das Genre meist recht kompakt gehalten. Neben Einflüssen typischer Post-Hardcore-Verdächtigen wie Cult Of Luna oder The Ocean bedient man sich auch schon mal beim Black Metal. Insgesamt liefern Abraham ein sehr solides Album mit starken Momenten ab, das in manchen Disziplinen aber durchaus noch stärker sein könnte. So schafft es die Band nicht immer den Hörer wirklich zu fesseln. Eine dichte Atmosphäre will dann nicht so recht aufkommen und hier und da wirken die Songs etwas ziellos. Weiterhin könnte man vom Frontmann etwas mehr Charisma abfordern. Genrefans sollten der Band aber dennoch eine Chance geben. (rg)




