Jeff Loomis - Plains Of Oblivion
Wer als Metal-Fan etwas auf sich hält, kommt an dem Namen Jeff Loomis nicht vorbei. Ist er doch einer der einflussreichsten Gitarristen der Gegenwart. Mit Nevermore weiß er regelmäßig die Kritiker zu begeistern, und beweist jedes Mal aufs Neue, was mit einem Siebensaiter alles möglich ist. So auch auf seinem zweiten Soloalbum „Plains Of Oblivion“. Findet man auf Jeffs erstem Soloalbum noch keinen Gesang, hat er sich bei „Plains Of Oblivion“ mit Christine Rhoades und Ihsahn (Emperor) prominente Unterstützung ans Mikro geholt. Trotzdem ist der Großteil dieser Langrille natürlich rein instrumental. Doch das ist nicht genug, finden sich doch eine Reihe namhafter Gastmusiker, die ihren Teil zu „Plains Of Oblivion“ beigetragen haben. Mit von der Partie sind die Gitarristen Marty Friedman (Megadeth, Cacophony), Tony MacAlpine (Steve Vai, Planet X) und Attila Vörös (Nevermore), sowie Drummer Dirk Verbeuren (Soilwork, Scarve). Dass dabei etwas Großes herauskommt, steht fest. Dieser Silberling sprengt erneut die Vorstellungskraft der Fans. Schnell, filigran und in höchstem Maße kreative wirbeln Jeffs Finger über den Gitarrenhals seines Siebensaiters und lassen keinerlei Wünsche offen. Auch wenn es dem einen oder anderen schwer fällt, bei einem (beinahe-) Instrumentalalbum bis zum Schluss durchzuhalten – es lohnt sich. Mit „Plains Of Oblivion“ ist Jeff Loomis ein weiteres Mal ein absoluter Ohrenschmaus gelungen, der neue Maßstäbe setzen wird. Hier ist ein wahrer Könner am Werk. (jb)




