Devotion - Venus
Devotion aus Italien beglücken uns mit ihrem zweiten Album „Venus“. Einmal mehr macht die Band aus ihren Einflüssen keinen Hehl. Wieder stehen die Namen Will Haven und Deftones wie die berühmten Elefanten im Raum. Die Band startet mit „Red Carpet“ recht knackig und erinnert dabei an Deftones zu „Around The Fur“ Zeiten. Das anschließende Dakota schlägt ebenfalls in diese Kerbe, wirkt aber insgesamt etwas düsterer. Schon Song Nummer drei ist dann der Hit des Albums. „Timeless Beauty“ macht seinem Namen alle Ehre. Der Track ist clever arrangiert, nicht zu aufdringlich aber sehr effektvoll instrumentiert. Frontmann Matteo Bellotto zeigt sich recht facettenreich und verleiht dem Song einen sehr eingängigen Refrain. Doch auch hier steht wieder Deftones drauf, diesmal eher aus der „White Pony“ Ära. Dies zieht sich durch das komplette Album, egal ob in melodischen oder härteren Momenten. Doch muss gesagt sein, dass von einem bloßen Plagiat keine Rede sein kann. Die Band hat immer wieder gute Songideen und weiß sie auch umzusetzen. Es gibt wiederholt sehr starke Momente auf dem Album, einen weiteren Hit wie „Timeless Beauty“ findet man aber leider nicht. So ist „Venus“ insgesamt ein cooles Album geworden. Devotion müssen sicherlich aufpassen, nicht zu sehr auf die großen Vorbilder zu schauen, ansonsten ist die Band aber auf einem guten Weg. Fans von Deftones und Will Haven sollten die Band unbedingt abchecken. (rg)




