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Backfire - My Broken World

Label: GSR Music  •  Genre: Hardcore  •  Wertung:4,5 / 7

User-Wertung: keine  •  März 2012

Nachdem man zwischen 2003 und 2008 schon einmal länger pausiert hatte, wollten sich die Niederländer von Backfire 2009 endgültig auflösen. Auch das hat man sich jetzt doch nochmal anders überlegt und liefert mit „My Broken World“ ein neues Album ab. Vielleicht sollte man sich mit erneuten Auflösungsankündigungen und dazugehörigen Abschiedstouren dieses Mal zurück halten. Dass der musikalische Ofen tatsächlich noch nicht aus war, zeigt die Band aber mit der Platte allemal. Backfire waren nie für ihre filigrane Art bekannt und so ist auch „My Broken World“ eine recht simple, aber effektive Hardcore Platte geworden. Musikalisch bewegt man sich deutlich im New York Hardcore der späten 90er. Madball, Agnostic Front, Sub-Zero oder 25 Ta Life lassen grüßen. Sicherlich nicht die vielschichtigste Spielweise, böse Zungen könnten es auch stumpf nennen, aber Backfire bewegen sich in ihrem Territorium einmal mehr sehr souverän. Griffiges Riffing, flotte Drums, wütende Vocals, Sing-Alongs und Breakdowns. Alles Standardzutaten, von Backfire aber mit reichlich Spielfreude, Energie und Leidenschaft vorgetragen. Die Songs sind kurz und knackig auf den Punkt gespielt. Neue Ideen sucht man vergebens, handwerklich ist aber alles im grünen Bereich. Songs wie der Titeltrack, der Opener „Broke, Bruised And Bitter“ oder „Every Single Night“ haben das Zeug zum Pit-Hit. Überraschend ist das Cover des Crowbar Klassikers „Existence Is Punishment“ der wirklich sehr gut gelungen ist. Die Produktion ist druckvoll und Gastauftritte gibt es von ex-Szenegrößen wie Hein von Tech9 und Dave von Right Direction. So hat das Comeback Album von Backfire durchaus seine Daseinsberechtigung und dürfte vor allem für alte Fans interessant sein. (rg)

2012-04-08 Helldriver Magazine Nachdem man zwischen 2003 und 2008 schon einmal länger pausiert hatte, wollten sich die Niederländer von Backfire 2009 endgültig auflösen. Auch das hat man sich jetzt doch nochmal anders überlegt und liefert mit „My Broken World“ ein neues Album ab.

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: In Harms Way, 2008 (rg)