Cannibal Corpse - Torture
Da jubelt das Herz eines jeden Death-Metal Maniacs. Endlich wieder neue Ware aus Florida. Richtig – die Kannibalen gehen wieder auf die Jagd. Es ist sicherlich keine Überraschung, dass auch dieses Mal keine Gefangenen gemacht werden. Das jüngste und mittlerweile zwölfte Kind der Kannibalen hört auf den vielversprechenden Namen „Torture“ und schon nach kurzer Zeit wird klar, dass der Name Programm ist. Brutal und erbarmungslos wie eh und je knüppeln die Mannen um den Front-Kannibalen George „Corpsegrinder“ Fischer um die Wette. In technischer Perfektion und voller Energie werden zwölf hochexplosive Songs auf die Fangemeinde abgefeuert, die unmittelbare Moschanfälle auslösen werden. Doch obwohl die vorliegende Bandinfo lediglich aus dem Cover und der Tracklist besteht und grundsätzlich keine Überraschungen erwartet werden dürfen, gibt es auf „Torture“ dennoch einen Unterschied zu den Vorgängern: Cannibal Corpse haben es auf „Torture“ tatsächlich gewagt, das Bodenblech nicht durchweg durchzutreten. Oft bewegt man sich in Mid-Tempo Gefilden, was der Kraft und Leidenschaft jedoch keinerlei Abriss tut. Ganz im Gegenteil – gerade das sorgt dafür, dass „Torture“ besonders unter die Haut geht und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Schließlich braucht auch der ambitionierteste Headbanger mal eine kurze Verschnaufpause, damit sich die Synapsen von der Dauerrotation erholen können. „Torture“ ist ein wahrlich gelungenes Album und eine würdige Ergänzung des bisherigen Schaffenswerkes der Kannibalen aus Florida. So bang your head to this!! (jb)




