Desaster - The Arts Of destruction
Wie eh und je wandeln Desaster auf den Spuren von Bands wie Hellhammer, Death und Destruction. Diesen Weg gehen Desaster schon seit 1988! Dabei blicken Desaster auf eine mehr als beeindruckende Discographie zurück. Alles in allem, also inkl. Demos, Splits, EPs und Longplayern, kommen sie auf ungelogen 36 Veröffentlichungen. Wenn das mal keine Hausnummer ist. Auf der aktuellen Langrille „The Arts Of Destruction“ präsentieren sich Desaster spielfreudiger und energiegeladener denn je. Die nahezu perfekte Mischung aus Doom-, Black-, Thrash- und Death-Metal zieht den unbedarften Hörer sofort in seinen Bann. Nicht nur düster, sondern pechschwarz bolzen Desaster einen Nackenbrecher nach dem anderen gegen die Trommelfelle der Hörerschaft. Wer den leider zu früh verschiedenen Death-Chuck vermisst, könnte hier durchaus eine trostspendende Langrille vorliegen haben. Vor allem die Vocals, aber auch die Grundzüge des Songwritings erinnern in Teilen doch sehr an Death-Klassiker wie „Scream Bloody Gore“ und „Leprosy“. Schon fast überraschend für dieses Genre (oder besser diesen Genremix) ist die Eingängigkeit von „The Arts Of Destruction“. Ein Großteil der Songs frisst sich sofort im Gehör fest und verharrt dort hartnäckig. Ohne zu übertreiben darf behauptet werden, dass jeder Freud der härteren und düsteren Gangart hier voll und ganz auf seine Kosten kommen wird. (jb)




