Nomad - Transmigration Of Consciousness
Etwas verwundert lese ich mir die Trackliste von Nomads aktuellem Output, der auf den Namen „Transmigration Of Conciousness“ hört, durch. Was mich verwundert? Nun ja, insgesamt gibt es 17 Songs auf dieser Langrille. Für eine Death-/Black-Metalscheibe ist das ganz enorm, nicht? Zu früh gefreut, denn acht dieser 17 Songs sind Intros, zu denen sich als letztes Stück noch ein Outro gesellt. Die Polen scheinen Sinn für Humor zu haben. Trotzdem kommen die Hörer mit acht vollwertigen Songs auf ein gut bestücktes Album. Doch beschäftigen wir uns nun inhaltlich mit dieser Langrille: Im Großen und Ganzen liefert Nomad mit „Transmigration Of Conciousness“ eine solide Leistung ab. Leider gibt es weder Höhen noch Tiefen. Vielmehr erwartet den Höhrer ein Einheitsbrei, der zwar teilweise ordentlich treibt und durchaus zum Mitmoshen einlädt, aber es gibt leider nichts, das dieses Album richtig herausstellt. Zum sehr einheitlichen Songwriting kommt, dass auch die Vocals eine über das gesamte Album hinweg fast monotone Gangart aufweisen. Dieser Silberling ist kein schlechtes Album, der Eindruck sollte nicht entstehen, aber man sucht hier vergebens nach Alleinstellungsmerkmalen. Handwerklich gut gemacht, aber doch noch ausbaufähig, was das Songwriting angeht. Man darf allerdings gespannt sein, wo die weitere Reise von Nomad hingeht. (jb)




