Milking The Goatmachine - Clockwork Udder
Milking The Goatmachine veröffentlichen seit dem Debüt 2009 mit „Clockwork Udder“ bereits ihr drittes Album. Faulheit kann man den Ziegen also keinesfalls vorwerfen. Das neue Material ist deutlich groove-betonter ausgefallen als das bisherige. Das bedeutet aber keinesfalls, dass die Band nicht auch mal das Gaspedal durchdrückt. Die eher humoristische Herangehensweise der Band spiegelt sich vor allem in Texten und Aufmachung wieder, keinesfalls aber in den Songs. Die kommen bretthart und abgesehen von ein paar eingestreuten Samples auch todernst. Das Duo Goatfreed und Goatleeb versteht sich inzwischen darauf, ordentlich schädelspaltende Songs zu schreiben, die sich nicht hinter der internationalen Death-Metal Konkurrenz verstecken müssen. Einflüsse aus klassischem Death-Metal sowohl der amerikanischen als auch der schwedischen Schule sind nicht von der Hand zu weisen und wirklich neue Erkenntnisse liefert die Band selten, dafür passen aber Killerriffs, Blastbeats und Höllengrooves zusammen wie Arsch auf Eimer. Die Songs sind kompakt und auf den Punkt gespielt. Die kraftvolle Produktion lässt keine Wünsche offen. Steigerungspotential hat die Band sicherlich noch, doch „Clockwork Udder“ ist ein gelungener Death-Metal Brocken.(rg)




