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Digression Assassins - Alpha

Label: Ampire Records  •  Genre: Mathcore / Metal  •  Wertung:4,5 / 7

User-Wertung: keine  •  Oktober 2011

Mathcore und experimentelle Musik im Allgemeinen kann, sofern sie ordentlich gemacht ist, genau so gut funktionieren, wie Althergebrachtes, und bisweilen sogar Meilensteine markieren. Wenn sie allerdings zu überzogen, zu gewollt anders ist, dann stellt sich schnell das Phänomen der Unhörbarkeit ein, oder anders formuliert, es funktioniert eben nicht. Digression Assassins aus Stockholm bewegen sich mit ihrem zweiten Album „Alpha“ irgendwo dazwischen. Die elf Songs auf dieser Scheibe klingen meist ähnlich wüst wie zum Beispiel War From A Harlots Mouth und beinhalten auch Konstrukte, die so chaotisch und abgefahren daherkommen, wie Stücke von Dillinger Escape Plan und Konsorten. Allerdings erwächst ziemlich schnell die Erkenntnis, dass die Schweden leider nicht über ein kompositorisches Genie, wie die genannten Bands verfügen. Neben Einflüssen aus Grind- und Hardcore werden auch Punk-, Rock- und Sludge-Elemente verwurstet. Alles ziemlich trippig und weit entfernt von jeder Eingängigkeit. Vielleicht liegt es an den matschigen Gitarren, oder an der Tatsache, dass das Schlagzeug enorm weit im Vordergrund steht, jedenfalls ist das Gehörte nicht nur extrem anstrengend, sondern oftmals schlichtweg nicht nachzuvollziehen. Passagenweise funktionieren die Stücke zwar recht gut, insbesondere dann, wenn man in die Sludge-Schublade greift, aber spätestens beim nächsten Wutausbruch, der nie weiter als zwei Minuten entfernt ist, fallen die Kompositionen völlig auseinander. Versteht mich nicht falsch, es handelt sich hierbei keinesfalls um musikalische Stümpereien – ganz im Gegenteil: Digression Assassins strotzen geradezu vor guten Ideen, technischen Finessen und abgedrehten Konzepten, allerdings gelingt es ihnen nicht wirklich, das alles in gute Songs zu transferieren. „Alpha“ klingt für mich so, als hätte man zu viel gewollt, als wäre man zu sehr in der Idee, anders sein zu wollen, verstrickt, um das große Ganze im Auge behalten zu können. Teilweise genial, aber teilweise eben auch komplett daneben. (cj)

2011-10-09 Helldriver Magazine Mathcore und experimentelle Musik im Allgemeinen kann, sofern sie ordentlich gemacht ist, genau so gut funktionieren, wie Althergebrachtes, und bisweilen sogar Meilensteine markieren. Wenn sie allerdings zu überzogen, zu gewollt anders ist, dann stellt sich schnell das Phänomen der Unhörbarkeit

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Omega, 2008 (rg)