Omega Massif - Karpatia
Omega Massif aus Würzburg haben sich mit ihrem Debüt „Geisterstadt“ bereits einen Namen gemacht. Das Album stieß in der Szene auf gute Resonanz und bescherte der Band Auftritte auf wichtigen Festivals wie Roadburn, Hellfest und Swingfest. Jetzt legen die Jungs ihr zweites Album „Karpatia“ nach. Stilistisch ist sich die Band treu geblieben. Geboten wird monumentaler und rein instrumentaler Post-Rock. Bands wie Pelican, Cult Of Luna oder Isis lassen grüßen. Wobei Omega Massif es durchaus schaffen, aus dem Schatten der namhaften Genrekollegen heraus zu treten. Die neuen Songs haben einen sehr natürlich wirkenden Fluss. Sie erscheinen trotz ihrer Komplexität nicht verkopft und das Riffing ist packend und fordernd zugleich. Der zehnminütige Opener „Aura“ erschafft eine dichte Atmosphäre, das darauf folgende „Wölfe“ dauert keine vier Minuten und ist dadurch deutlich kompakter. „Ursus Arctos“ lässt sich wieder reichlich Zeit und entführt in eine vielfältige Klanglandschaft. „Karpatia“ ist vielschichtig und abwechslungsreich. Trotz der überlangen Tracks und des fehlenden Gesangs ist das Album zu keinem Zeitpunkt langweilig. Omega Massif haben mit ihrem zweiten Album endgültig beweisen, dass sie in der ersten Liga des Post-Rock locker mitspielen können. (rg)




