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Medeia - Abandon All

Label: Spinefarm  •  Genre: Death-Metal  •  Wertung:4,5 / 7

User-Wertung: 5 (1)  •  Juni 2011

Medeia aus Finnland veröffentlichten mit ihrem Debüt “Cult” im Jahr 2008 einen echten Überraschungshit. Brutaler, moderner Metal ohne Scheuklappen, dafür mit guten Ideen. Jetzt liefern sie mit „Abandon All“ ihr zweites Album ab. Darauf wird der nervenzerreibende Mix aus Death-Metal, Metalcore und Noise konsequent weitergeführt. Allerdings klingt das alles nicht mehr ganz so frisch und ideenreich wie es noch vor drei Jahren der Fall war. Zwar bemüht sich die Band nach wie vor, eigenständig zu klingen, doch gelingt es ihr nicht mehr ganz so gut. Oft erinnern sie an Heaven Shall Burn, ohne aber deren Durchschlagskraft zu haben, dann wieder an As I Lay Dying, ohne aber mit deren Melodien auf Augenhöhe zu sein. Medeia sind immer dann noch richtig gut, wenn es experimentell wird. Wenn sich beispielsweise unterschwellig weiblicher Gesang oder ein Cello in den Sound mischt, oder wenn man düster und sperrig wird. So stecken auch in „The Ultimate Disconnect From Humanity“ neben dem massivem Riffing viele kleine Feinheiten, die den Song spannend machen und auch das traurig-bedrohliche „The Burning“ besticht durch Ideenreichtum. Zwar bewegt man sich immer auf hohem Niveau, doch sind insgesamt die echten Höhepunkte, die den Hörer mitreißen, eher spärlich gesät. Auch die verwaschene Produktion steht der Band in meinen Augen nicht so gut zu Gesichte. Trotzdem ist „Abandon All“ sicherlich kein schlechtes Album, es wird aber längst nicht den hohen Erwartungen gerecht, die „Cult“ gesetzt hat. (rg)

2011-08-11 Helldriver Magazine Medeia aus Finnland veröffentlichten mit ihrem Debüt “Cult” im Jahr 2008 einen echten Überraschungshit. Brutaler, moderner Metal ohne Scheuklappen, dafür mit guten Ideen. Jetzt liefern sie mit „Abandon All“ ihr zweites Album ab. Darauf wird der nervenzerreibende Mix aus Death-Metal,

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(tatschliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Medeia, 2008 (rg)
Review: Cult, 2008 (rg)
Review: Cult, 2008 (tj)
Review: Iconoclastic, 2013 (rg)