Exhumed - All Guts, No Glory
Exhumed gründeten sich 1991 und waren somit schon in den Kindertagen des Death-Metals mit am Start. Nachdem man viele Demos, EPs und Split Beiträge veröffentlicht hat, erschien erst 1998 ihr erstes volles Album „Gore Metal“. Der Name war Programm und ihr fieser Sound als Mischung aus Thrash, Death-Metal und Grindcore wurde zum Markenzeichen der Truppe. Besondern eilig hatte es die Band nie mit Veröffentlichungen und so erschienen bis 2003 lediglich noch zwei weitere Alben. Erst jetzt legt die Band nach acht Jahren mit „All Guts, No Glory“ ihr viertes volles Album vor. Stilistisch ist vieles beim Alten geblieben. Dreckiger Thrash Metal paart sich mit fiesem Death-Metal und krassem Grindcore. Auch die Splatter Thematik hat man sich natürlich bewahrt. Doch neben der insgesamt sehr ruppigen Ausrichtig überrascht die Truppe immer wieder mit recht technischen, melodischen Soli und Gitarrenleads. Insgesamt überzeugt die Band mit viel Energie und ihrem Old-School Charme. Die Platte beinhaltet reichlich coole Killerriffs, dreckiges Thrash Riffing, Blastbeats, Grunts und eben alles was ein Album dieser Art so braucht. Allerdings fehlt es an den echten Übersongs, „So Let It Be Rotten, So Let It Be Done“, „Death Knell“ oder „As Hammer To Anvil“ sind zwar wirklich stark, oft rappelt die Platte aber sehr gleichförmig. „All Gut, No Glory“ beinhaltet elf brauchbare Old-School Todesblei Tracks und ist sicherlich ein solides Comeback. Allzu hohe Erwartungen sollte man aber auch nicht haben. (rg)




