Static Void - Monosyllabic
Static Void sind aus der Asche von Sirens entstanden. Ihr erstes Lebenszeichen kommt in Form einer sieben Songs umfassenden Mini-CD daher. Geboten wird Hardcore, direkt und ohne Schnörkel. Allerdings ist es Hardcore von einer Art, wie man ihn heute nur noch selten findet. Deutlich inspiriert vom Straight-Edge Sound der 90er, aber angereichert mit Einflüssen von Quicksand und frühen Boysetsfire. Static Void klingen zu keinem Zeitpunkt wie die heute angesagten Hardcoe Bands. Keine Crewshouts, keine Breakdowns, kein Metal und vor allem keine aufgesetzten Klischees. So klingen die Jungs sehr frisch und originell. Nicht übertrieben wütend, aber doch bestimmt. Nicht auf Eingängigkeit ausgelegt, aber mit schönen Melodien. Nicht betont tanzbar, aber doch mit coolen Grooves durchsetzt. Einsilbig, wie der Titel suggeriert, ist die Band keinesfalls. Frontmann Daniel hat in seinen nachdenklichen, oft melancholischen Texten recht viel zu sagen. Die Produktion wurde ebenfalls auf 90er getrimmt, was keinesfalls bedeutet sie sei technisch nicht auf der Höhe der Zeit. „Monosyllabic“ ist ein erfrischendes Lebenszeichen einer jungen Band, die zeigt, dass Hardcore keinesfalls immer ein Einheitsbrei sein muss. Cool. (rg)




