Dead to Fall - Everything I touch falls to pieces
Der Metaltrend ist stark wie nie zuvor in der Hardcore Szene. Bands wie "Darkest Hour" oder "Atreyu" machen vor wie es geht. Das neueste Release auf Victory hätte auch ebenso bei Metal Blade erscheinen können. Die Chicagoer Band Dead to Fall spielen reinen Death-Metal schwedischer Prägung. At The Gates gelten als großer Einfluss. Nur selten lässt sich anhand rhythmischer Breakdowns vermuten, dass die Band ihre Wurzeln in der Hardcore Szene hat. Es dominieren Metallicks, Doublebass-Gewitter und Gitarrenduelle. Sänger Jon pendelt stimmlich zwischen Tomas Lindberg (At the Gates) und Chris Barnes (Six Feet Under) hin und her. Die Platte deckt sowohl flottes Geballer als auch doomige Parts ab. Die Songs sind zwar technisch sehr gut gespielt und kraftvoll produziert, bieten aber wenig neues und so stellt sich schnell Langeweile ein. Die Leads gehen selten über das Standard Gedudel hinaus und der Gesang versprüht wenig Charisma. Die Platte wirkt deshalb leider viel zu Gesichtslos um in der Oberliga mitspielen zu können. Wenn ich wirklich guten Metal hören will greife ich daher noch immer lieber zu The Haunted oder zu The Crown. (rg)




