Helhorse - For Wolves And Vultures
Dänemark ist zwar nun nicht unbedingt das Land der Wölfe und Geier, die diese Band in ihrem Albumtitel beschwört, war aber in den letzten Jahren immer wieder für authentische Leistungen und Überraschungen im Metalbereich gut – man denke nur an die Überflieger von Volbeat. In deren fast schon schwindelerregende Popularitätsregionen werden es die sechs Kopenhagener von Helhorse wohl nicht ganz schaffen, ihr Sludge- bzw. Southernmetal überzeugt aber direkt beim Erstkontakt. Die Herren dürften die ein oder andere Pantera- oder Down-CD im heimischen Schränkchen stehen haben, verkommen aber nie zu Epigonen, sondern haben genug Identität im Gepäck, zeigen sich erfreulich vielseitig und mischen u.a. auch mal Stonerrock in ihren Sound. Sehr bereichernd ist hier besonders Aske Kristiansen, der mit Mikkel Wad Larsen für den Gesang zuständig ist und zudem noch das Fender Rhodes Piano bedient. Produziert wurde „For Wolves And Vultures†in den Dead Rat Studios von der dänischen Metalikone Jacob Bredahl. Der Ex-Sänger von HateSphere hat dort auch schon Acts wie As We Fight und Koroded mit dem optimalen Sound ausgestattet und auch bei Helhorse – was übrigens soviel wie "Geisterpferd" bedeutet – ganze Arbeit geleistet. Von der Band wird man noch hören! (tj)




