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Otep - Atavist

Label: Victory Records  •  VÖ-Datum: 29.04.2011 •  Genre: Nu-Metal  •  Wertung:4 / 7

User-Wertung: keine  •  Mai 2011

Otep waren auf dem Höhepunkt der Nu-Metal Welle zumindest in den Staaten recht angesagt. Hierzulande haben sie nur bedingt einen Fuß auf den Boden bekommen. Die Labelhistory, von Capitol zu Koch und schließlich zu Victory, dürfte wohl auch den Trend der US Verkaufszahlen wiederspiegeln. Mit ihrem neuen Album „Atavist“ geht die Band davon absolut unbeeindruckt zu Werke. Musikalisch sitzt sie nach wie vor irgendwo zwischen den Stühlen von Nu-Metal und Crossover, geht aber stellenweise auch ziemlich ruppig zu Werke. Das Aushängeschild der Band ist sicherlich Frontfrau Otep Shamaya, die mit ihren Vocals permanent zwischen Spoken Word, derben Growls und klarem Gesang pendelt und so der Platte einen recht außergewöhnlichen Anstrich verpasst. Auch in der Instrumentierung spielgelt sich das Wechselbad aus Härte, Melodien und Schizophrenie wieder. Typische Nu-Metal Riffs treffen auf waschechte Thrash-Metal Riffs, durchgeknallte Beats sind genauso zu finden wie massive Double-Bass Attacken. Die Band macht meist recht viel Druck und mit Songs wie dem Opener „Atom To Adam“ oder „Blood Of Saints“ sind Songs zu finden, die das Potential haben, sich auch längerfristig festzusetzen. „Babys Breath“ ist ebenso wie „Bible Belt“ ein ziemlich unnötiger Spoken Word Track. „We Dream Like Lions“ ist eine Ballade, die nur auf Gesang und Akustikgitarre basiert und für Abwechslung sorgt, aber nicht so recht ins Bild passt. Zum Schluss nimmt sich die Band noch recht gekonnt „Not To Touch The Earth“ von den Doors vor. Dazwischen sind mehr Lückenfüller als Höhepunkte. Der Pantera Riffklau bei „Blood Of Saints“ ist ziemlich dreist, dafür ist die Produktion gelungen. Unterm Strich bleibt ein durchaus passables Album übrig, auf das sicher niemand gewartet hat, über das sich aber der eine oder andere frühere Nu-Metal Fan freuen könnte. (rg)

2011-05-29 Helldriver Magazine Otep waren auf dem Höhepunkt der Nu-Metal Welle zumindest in den Staaten recht angesagt. Hierzulande haben sie nur bedingt einen Fuß auf den Boden bekommen. Die Labelhistory, von Capitol zu Koch und schließlich zu Victory, dürfte wohl auch den Trend

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Smash The Control Machine, 2009 (tj)