Nervecell - Psychogenocide
Mit ihrem Debütalbum “Preaching Venom†aus dem Jahr 2009 überraschten Nervecell aus Dubai mit einem hochkarätigen Death-Metal Album, das man in dieser Form nicht aus dem Mittleren Osten erwartet hätte. Jetzt legt die Band mit ihrem zweiten Album nach. Stilistisch ist sich die Band treu geblieben und kombiniert Death-Metal der alten Schule mit Thrash-Metal. Die Songs beinhalten sowohl schädelspaltende Riffattacken im mittleren Tempobereich wie auch pfeilschnelle Raserei Orgien. Darüber hinaus gibt es bodenständige Killerriffs aber eben auch virtuose Gitarrenflitzereien. Das Ergebnis ist ein sehr rasanter und durchschlagskräftiger Hassbatzen, der sich nicht hinter internationaler Konkurrenz verstecken muss. Das neue Material klingt etwas kompakter und direkter als die Songs vom Vorgänger. Ebenfalls bemerkenswert ist das relativ hohe Maß an Eingängigkeit, das Songs wie „All Eyes On Them“ oder „Anemic Assurgency“ auszeichnet. Zum ersten Mal kommt auch die arabische Sprache in dem Song „Shunq (To The Despaired King Of Darkness)“, zu dem auch Nile Frontmann Karl Sanders einen Gastpart beiträgt, vor. Insgesamt liefern Nervecell einmal mehr sauberen Death-Metal auf hohem Niveau ab, mit dem man sicherlich keinen Innovationspreis gewinnen kann, aber bei dem die Qualität auf jeden Fall stimmt. (rg)




