Deathtrack - Deathtrack
Norwegen rockt wieder. Nachdem Turbonegro nicht mehr sind, treten Deathtrack an um die Lücke zu füllen. Allerdings gehen die vier Herren deutlich metallischer an die Sache heran, rocken dabei aber kaum weniger. Die Band will keine musikalische Revolution starten, sie bedient sich schamlos bei den Bands die sie geprägt hat. Schwergewichtige Riffs der Marke Alabama Thunderpussy, die dreckige Dosis Rotz´n Roll wird von Motörhead entliehen und die Vocals klingen als stammen sie von einem jungen James Hetfield. Doch die Band macht ihre Sache wirklich sehr gut. Die Riffs sitzen, die Drums peitschen nach vorne und die Vocals sorgen für die Coolness. Griffige Schwergewichtsriffs und monströse Grooves aber auch kleine Melodien sind an der Tagesordnung. Lyrisch badet die Band in Rock´n Roll und Metal Klischees und das immer mit einem deutlichen Augenzwinkern. Wie sonst könnten Songtitel wie „Cannibal Women In The Avocado Jungle Of Death“ entstehen. Die Band hat hörbar Spaß an ihrer Musik. Das überträgt sich auch auf den Hörer. Deathtrack rocken wie die Sau, da kann man es auch mal verschmerzen, dass nicht jeder Track ein absoluter Hit ist. Wer auf derben Rock mit Metal Kante steht, sollte hier unbedingt rein hören. (rg)




