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Lemuria - Pebble

Label: Bridge Nine  •  VÖ-Datum: 28.01.2011 •  Genre: Pop/Indie  •  Wertung:5 / 7

User-Wertung: keine  •  Januar 2011

Dass Bridge 9 ihren Bandrooster nicht mehr nur auf straighten Hardcore begrenzen, ist schon seit längerem nichts neues mehr. Die Veröffentlichung der zweiten Platte des Indie-Pop Trios Lemuria erscheint dennoch überraschend. Bei näherer Betrachtung wird aber schnell klar, dass auch dies absolut Sinn macht. Die Band aus Buffalo, New York konnte bereits mit ihrem Debüt reichlich Punkte sammeln und das neue Werk knüpft nahtlos ans Debüt an. Geboten werden verträumte Pop Songs mit Querverweisen zu Punk und leicht krachigem Indie-Rock. Die Band ist verspielt, leichtfüßig und locker unterwegs. So richtig krachen lässt man es nie, dafür wickelt die Band den Hörer mit ihren kleinen und großen Melodien recht schnell um den Finger. Offensichtliche Pop-Punk Dudelei wird genauso gekonnt vermieden wie ausgelatschte Teenie/College Rock Klischees. Stattdessen hat die Band reichlich ehrlichen Charme und trifft mit ihren leicht verschrobenen Melodien und Gesängen genauso zielsicher. Die Songs haben trotz aller Leichtigkeit ihre Ecken und Kanten, die wohl bewusst nicht geglättet wurden. Den Gesang teilen sich Frontfrau Sheena Ozzella und ihr männlicher Gegenpart Alex Kerns, wobei vor allem der weibliche Gesang das Charisma der Band unterstreicht. Songs wie „Pleaser“ oder „Irregular“ haben echte Ohrwurmqualitäten, während es „Ribcage“ eher melancholisch angehen lässt. Lemuria bestechen auf ihrem Zweitwerk mit Facettenreichtum und einem sehr sympathischen Charme, der den Hörer so schnell nicht mehr los lässt. (rg)

2011-01-27 Helldriver Magazine Dass Bridge 9 ihren Bandrooster nicht mehr nur auf straighten Hardcore begrenzen, ist schon seit längerem nichts neues mehr. Die Veröffentlichung der zweiten Platte des Indie-Pop Trios Lemuria erscheint dennoch überraschend. Bei näherer Betrachtung wird aber schnell klar, dass auch

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: The First Collection, 2008 (rg)
Review: The Distance Is Too Big, 2013 (rg)