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Inarcadia - Amongst Mere Mortals

Label: Rising Records  •  VÖ-Datum: 28.01.2011 •  Genre: Hardcore / Postcore  •  Wertung:4,5 / 7

User-Wertung: keine  •  Januar 2011

Die aus Österreich stammende 5-Mann-Combo Inarcadia besteht zwar noch nicht sonderlich lange, aber das hält die Jungs keineswegs davon ab, die große, weite Welt des progressiven, metallischen Hardcores erobern zu wollen. Mittel zum Zweck ist hierbei ihr erster Langspieler, welcher auf den Namen „Amongst Mere Mortals“ hört. Dann sind wir einmal gespannt... Nach kurzem „wir-suchen-einen-Radiosender“-Intro eröffnet „I The Emperor“ das Album. Quietschende Gitarren und etwas vertrackte Beats bilden einen ersten, leicht chaotischen Höreindruck, wobei auffällt, dass Inarcadia offenbar nicht im Einheitsbrei des Genres herumrühren, sondern gewillt sind, der ganzen Geschichte ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Gelingen soll dies, durch die Verwendung zahlreicher Old School-Bausteine, und deren Gegenüberstellung mit modernen, genretypischen Elementen. Allerdings zündet diese Mixtur nicht bei jedem Song. Im Gegenteil, denn wirklich überzeugen kann mich außer dem Opener nur noch „Wolves Disguised As Men“. Mit etwas Wohlwollen könnte ich noch das akustisch geprägte „Artifact“, sowie „Enigma“ als positive Referenzen angeben. Die übrigen Stücke sind leider als mittelmäßiges Füllmaterial zu bezeichnen, die zwar hier und da gute Momente aufweisen, aber keinesfalls im Ohr hängen bleiben. Auch der relativ anständige Sound, der – bis auf das seltsam gemischte Schlagzeug (getriggerte Snare?) – sehr gefällt, kann nichts daran ändern, dass vier gute Stücke alleine nicht ausreichen, um ein komplettes Album zu füllen. Man sollte aber auch nicht außer Acht lassen, dass Inarcadia eine extrem junge Band ist (zusammengenommen nicht viel älter als Lemmy), die noch eine Menge Zeit zum entwickeln hat, und deren musikalisch-biologische Uhr noch lange nicht angefangen zu ticken hat. Dass die Kollegen einiges an Potential aufweisen können, steht außer Frage, allerdings gilt es dies noch zu entfalten. Mit etwas mehr Erfahrung gelingt in Zukunft vielleicht endgültig der Sprung über die Hürde des Mittelmaßes. (cj)

2011-01-27 Helldriver Magazine Die aus Österreich stammende 5-Mann-Combo Inarcadia besteht zwar noch nicht sonderlich lange, aber das hält die Jungs keineswegs davon ab, die große, weite Welt des progressiven, metallischen Hardcores erobern zu wollen. Mittel zum Zweck ist hierbei ihr erster Langspieler, welcher

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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