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Killing The Dream - Lucky Me

Label: Deathwish Records  •  Genre: Hardcore  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: 7 (1)  •  Dezember 2010

Killing The Dream aus Kalifornien veröffentlichten mit ihrem zweiten Album „Fractures“ vor gut zwei Jahren ein solides Stück modernen Hardcores. Düster, bissig, aggressiv und hochwertig. Typisch Deathwish eben. Das Album war gut, aber kein Meilenstein. Jetzt legt die Band ihr neuestes Werk „Lucky Me“ vor. Hier wird schon nach den ersten Sekunden klar, dass dieses Album etwas Besonderes ist. Die Band verfolgt ihren Stil zwar klar weiter, reichert ihn aber um viele Details an. So beginnt der Opener „Blame The Architect“ mit der klaren, angepissten Ansage „ We´re here to destroy the world“ und den entsprechenden wuchtigen Riffs. Schnell schleichen sich aber auch interessante Melodien ein und schließlich wird der Song ganz ruhig, Streicher tauchen auf und spielen sich in einer packenden Steigerung dem Finale des Songs entgegen. Das alles passiert im ersten Song in dreieinhalb Minuten. Weiter geht es mit „Walking, Diseased“, deutlich flotter und punkiger. Hier zeigt die Band ihre Vorliebe für Melodien und eingängige Momente. Man hat permanent den Eindruck, dass Killing The Dream nicht akzeptieren was ihnen die Genre Schublade in der sie stecken vorgibt. So brechen sie immer wieder aus, verleihen ihren Songs reichlich Tiefgang und Abwechslung ohne jedoch von ihrem Kurs abzuweichen. Das Album ist noch immer sehr düster, aggressiv und bissig, aber eben auch vielschichtig, spannend und originell. Insgesamt sind nur sieben Songs auf dem Album enthalten, allerdings braucht die Band nicht mehr Zeit um alles zu sagen und auf den Punkt zu kommen. Killing The Dream sind mit „Lucky Me“ deutlich über sich hinausgewachsen. Das Album ist eine Pflichtanschaffung für jeden, der auf anspruchsvollen, modernen Hardcore steht und keine Scheuklappen trägt. (rg)

2010-12-15 Helldriver Magazine Killing The Dream aus Kalifornien veröffentlichten mit ihrem zweiten Album „Fractures“ vor gut zwei Jahren ein solides Stück modernen Hardcores. Düster, bissig, aggressiv und hochwertig. Typisch Deathwish eben. Das Album war gut, aber kein Meilenstein. Jetzt legt die Band ihr

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Fractures, 2008 (rg)