Red XIII - Better Safe Than Sorry
Lieber auf Nummer sicher gehen, haben sich diese vier Jungspunde von der britischen Insel gedacht, wie der Plattentitel uns nahe legt. Was erfolgsmäßig bei den Labelmates von Trigger The Bloodshed funktioniert hat, lässt sich sicher wiederholen. Also werden fleißig die Gitarren runter gestimmt, böse Riffs geübt und die Haare lustig gekämmt. So sollte das ja eigentlich klappen, oder? Leider nein. Insbesondere im Death-Metal sollte man sein Instrument beherrschen und auch die eine oder andere Songidee haben. Red XIII legen mit dem Intro eigentlich recht cool mit Old-School Death Metal los. Schnell jedoch wird klar, dass man nichts auf der Hinterhand hat um den gelungenen Einstieg zu untermauern. Eine Band steht und fällt mit ihrem Drummer, sagt man. Was der junge Mann hinter den Kesseln von Red XIII so abliefert, ist leider ein Trauerspiel. Die Drums klingen kraftlos, gleichförmig und lahm. An der Gitarrenfront schaut es ein bisschen besser aus. Immerhin bekommt es die Band hier ab und zu hin, sich ein cooles Riff abzuschauen. Damit ist aber noch lange kein Song geschrieben und so muss man den Rest eben mit dem einen oder anderen billigen Stampfriff füllen, das man noch auf dem Kasten hat. Die Vocals klingen ebenfalls sehr amateurhaft und es fehlt immer wieder am Druck und Fülle. Vermeintlich clevere Ideen wie Crewshouts oder luftig, melodische Riffs wirken leider völlig deplatziert im Sound. Nach der Hälfte der Spielzeit sind mir die Füße eingeschlafen. Bitte zurück in den Proberaum. (rg)




