Nashgul - El Dia Despues Al Fin De La Humanidad
Was, eine spanische Tolkien-Band? Aber nicht doch. Was die südländischen Nashgul auf ihrem Debüt Album „El Dia Despues Al Fin De La Humanidad“ abliefern ist im Grunde nichts anderes als derbstes Geknüppel, das für empfindliche Ohren nicht wirklich viel Freude aufkommen lässt. Ganz genretypisch bringen es die immerhin 18 Songs lediglich auf eine Spielzeit von einer knappen halben Stunde, das macht also nicht mal 2 Minuten pro Song. Zu dem ganzen Geknüppel gesellt sich bei den Spaniern jedoch ein Song namens „Mad Max II“, der mit Grindcore nunmehr überhaupt nichts zu tun hat. Hier wird für ein paar Sekunden Stoner Rock vom Feinsten geboten. Das restliche Album ist bestückt mit Grindcore wie er im Buche steht – nichts spektakuläres, aber auch nicht schlecht. Mit Power It Up haben die Spanier auch das zur Musik passende Label gefunden, denn hier hat man sich auf die extremste Form der Musik spezialisiert und weiß die eigenen Schäfchen ordentlich zu pushen. Für meinen Geschmack ist dieser Silberling etwas zu derb und ungemütlich zu hören, wahre Grind-Verfechter werden aber mit Sicherheit voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Da heißt es also Knüppel aus dem Sack auf ab dafür. (jb)




